Rauchmelder
Geschrieben von: Matthias Nagel am 31. Mai 2010
Brandtote sind Rauchtote
Die häufigste Todesursache der etwa 40 monatlichen Brandtoten in Deutschland ist eine Rauchvergiftung.
Zwei Drittel der Brandopfer werden in den Nachtstunden vom Brandausbruch überrascht, da ihr Geruchssinn ebenfalls „schläft" und sind an den giftigen Rauchgasen (enthält z.B. CO2 und CO) des Feuers erstickt bevor ihnen geholfen werden konnte.
Rauchmelder sind in solchen Fällen unverzichtbare Helfer und in vielen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben.
Wie funktioniert ein Rauchmelder?
Aktuelle Rauchmelder arbeitet nach dem Streulichtprinzip:
In einer Messkammer ist eine Art "offene Lichtschranke" angeordnet. Dringt Rauch in diese Messkammer wird das Licht von den Rauchteilchen auf den Empfänger reflektiert und die Lichtschranke geschlossen.
Sofort wird über einen lauten Signalton (>85dB(A)) Alarm gegeben.
Rauchmelder in Ruhe |
Rauchmelder im Alarmzustand |
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Mit Rauchmeldern sollten Schlafzimmer und Flure (Rettungswege) ausgerüstet werden (Minimalschutz).
Kauftipps
Auf Rauchmeldern sollte ein CE und ein VDS Zeichen, sowie eine Prüfnummer und die Angabe „EN 14604" aufgedruckt sein.
Empfehlenswert für Rauchmelder sind Batterien mit einer 10 jährigen Lebensdauer.
Rauchmelder sind im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhältlich. Dort finden Sie Qualitätsprodukte, und werden kompetent beraten.
Pflegetipps
Rauchmelder sollten nach zehn Jahren ersetzt werden.
Achten Sie darauf, dass die Batterien nicht zu schwach werden (regelmäßige Kontrolle mit dem Test-Taster).
Rauchmelder regelmäßig reinigen um eine Verschmutzung zu vermeiden.
Weitere Informationen finden Sie unter folgender Seite:
Offizielle Informationsseite zum Thema Rauchmelder
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