Jahresausflug 2004

Ausflug an den Achensee

Pünktlich am Samstag morgen um 5.30 Uhr bei strahlendem Sternenhimmel startete mal wieder das Unternehmen Mega-Liner. 60 Mitreisende konnte Roland Koczor zu unsrem 2-tägigen Ausflug begrüßen, die zum Teil noch müde oder übermüdet im Bus Platz genommen hatten.

Nach einer ruhigen Fahrt über München und einer kleinen Pause am Rasthof schmeckte allen das obligatorische Vesper am Tegernsee. Gestärkt fuhr uns Anton über den Achenpaß. An der nicht mehr wirklich bestehenden Grenze kontrollierten uns die österreichischen Beamten. Kontrolle der Papiere, Tachographen- Blatt, ins Röhrchen pusten, und die Gewichtskontrolle - für Anton kein Problem.

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Um 11.15 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein im Gasthof Fischerwirt am See an. Nach einer kurzen Mittagspause fuhr unser Schiff um 13.00 Uhr von der Anlegestelle Scholastika nach Pertisau.

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Die Fahrt dauerte 45 min. und gab einen Eindruck über Größe und Weite des Sees und den umliegenden Gebirgszügen. In Pertisau teilte sich der Zug. Manche Gruppe mit Anhang verbrachte den Nachmittag in Pertisau beim Mittagessen oder Kaffee und Kuchen, und fuhr mit dem Bus zurück nach Achenkirch. Die anderen Gruppen machten sich auf zur Wanderung auf die Gaisalm, am wunderschönen See entlang, der mit klarem, blauem und türkisgrünem Wasser und steilen Felsklippen faszinierte.

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Nach ein paar schwierigen Hürden hat man komplett und wohlbehalten die Gaisalm erreicht. Großes Lob an unsere Jüngsten, die den teilweise ungemütlichen Weg gemeistert haben. Klasse! Alle hatten sich eine Erfrischung verdient.

Ein Teil zog es dann vor noch eine Weile zu verweilen und mit dem Schiff nach Achenkirch zurück zu fahren, die anderen Trupps wanderten über Felstreppen, Auf- und Abstiege, Stock und Stein in ca. 1 Std. zurück zum Hotel.

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Schon um 18.00 h war das Grill-Buffet angesetzt. Auf der überdachten Terrasse konnte man sich bei Salat und Gegrilltem stärken. Ein großer Gewitterregen pratzelte auf uns nieder. Das brachte aber der Stimmung an den einzelnen Tischen keinen Abbruch. Als dann Bernd Bauer dem Alleinunterhalter die Show stahl, hatte der Abend seinen Höhepunkt erreicht. Nach und nach gingen nach diesem schönen Tag bei allen die Lichter aus.

Ab 8.00 Uhr war am Sonntag Frühstück angesagt. Das Wetter ließ zu Wünschen übrig, es regnete weiter wie aus Kübeln. Um 10.15 Uhr war Abfahrt. Über den Sylvenstein-Stausee fuhren wir zur Eng-Alm, die am Ende eines, bei schönem Wetter sehr idyllisch gelegenem Tals, im Karwendelgebirge liegt. Dort regeln noch die Kühe den Verkehr.

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So machten sich bei Nieselregen nur wenige Trupps zu Fuß zur Eng-Alm auf, tranken Buttermilch und riskierten einen Blick in die Bauernhöfe.

Nach einem kurzen Aufenthalt, und jeder kräftig Speck und Käse eingekauft hatte, machten wir uns auf die Heimreise. Wir kurvten über sämtliche Bundesstraßen im Voralpenland um den Verkehrsstaus zu entrinnen. Je näher wir der Heimat kamen löste sich die Wolkendecke auf und die Sonne zeigte sich wieder.

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Um 19.00 Uhr erreichten wir Bad Boll. Einige Feuerwehrmänner bekamen beim Abendessen einen Latz umgehängt. Den Umgang mit Messer und Gabel beherrschen sie jedoch beim Verspeisen der Steaks von Schiefertafeln.

Nach der letzten Busetappe vom Albaufstieg nach Steinenbronn erreichten wir sicher und gesund um 22.30 Uhr unser Gerätehaus.

Lieber Roland, liebe Claudia, herzlichen Dank für die aufwendige Organisation und den reibungslosen Ablauf unseres Ausflugs an den Achensee. Wir sind gespannt auf Eure Idee für's nächste Jahr. Weiter so!

Wir sind immer für Sie da!!!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Steinenbronn

Alexander Baur
Pressesprecher